Dinslaken: Mutter und autistischer Sohn finden neue Wohnung nach öffentlichem Hilferuf
Dinslaken: Mutter und autistischer Sohn finden neue Wohnung nach öffentlichem Hilferuf

Dinslaken: Mutter und autistischer Sohn finden neue Wohnung nach öffentlichem Hilferuf 15. März 2026 Verzweifelte Wohnungssuche endet dank spontaner Hilfe aus der NachbarschaftDinslaken. Eine Mutter und ihr 17 Jahre alter, autistischer Sohn stehen vor einer unerwarteten Wende in ihrer Notlage. Nachdem die Familie kurz vor der Obdachlosigkeit stand, meldete sich nach einem Bericht der Lokalzeitung eine Vermieterin aus der Region mit einem passenden Angebot. Die beiden dürfen nun bald in eine möblierte Wohnung ziehen, sodass ein längerer Aufenthalt in einer Notunterkunft nur noch vorübergehend nötig ist.Die 41-jährige Mutter, die wegen einer schweren Erkrankung mehrere Operationen durchlaufen musste und ihre Ausbildung abbrechen musste, hatte zuletzt von Bürgergeld gelebt. Wegen Eigenbedarfs wurde ihr die bisherige Wohnung gekündigt, und der auslaufende Mietvertrag am 11. März setzte die Familie unter enormen Zeitdruck. Ihr älterer Sohn lebt in einem Wohnheim, der jüngere Sohn absolviert derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Seniorenheim in der Region.Unterstützung erhielten die beiden unter anderem im Beratungscafé «Dein Treff» sowie durch Mitarbeiterinnen des Deutschen Roten Kreuzes. Asmira Dzafic-Hasanovic vom DRK berichtet, dass nach Veröffentlichung des Falls mehrere Vermieter signalisiert hätten, helfen zu wollen. Eine Vermieterin bot schließlich eine möblierte Wohnung an, deren Miete den Zuschuss durch das Jobcenter nicht überschreitet. «Sie musste gleich ein wenig weinen. Mir kamen auch die Tränen», so Dzafic-Hasanovic über die erste Reaktion der Mutter.Die Familie zog zunächst in eine Notunterkunft; sobald die Formalitäten erledigt sind, darf sie in die neue Wohnung umziehen. Ein großes Anliegen der Mutter war, dass ihr Sohn sein FSJ weiter in der Region fortsetzen kann. Auch dieses Problem ist durch das Angebot abgewendet.Hilfe aus der Nachbarschaft und die schnelle Reaktion von Verantwortlichen vor Ort haben nach monatelanger Unsicherheit ein positives Ende ermöglicht. Für die Mutter und ihren Sohn bedeutet das nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch die Chance auf Stabilität und Perspektive in der Region.Von Dominik Loth, Redakteur Lokal Der Bericht stützt eine Nachricht von: nrz.de



1A-Wohnungen - Logo
Orte im Umkreis
social facebook social youtube social instagram social tiktok

Copyright © 2000 - 2026 | 1A Infosysteme GmbH | Content by: wohnungssuche-regional.de 30.04.2026